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„Friedenszeichen“ – eine Kulturrevue anlässlich des 80sten Jahrestages der Reichspogromnacht am 09.November – eine kreative Auseinandersetzung mit dem Unmenschlichen und der Entwicklung des Menschlichen

Freitagabend: um 18.30 Uhr begannen Kulturschaffende des „Vereins zur Förderung des Martin-Luther-Viertels“ auf „Leonardos Bühne“ ein künstlerisch, kulturelles „Friedenszeichen“ zu setzen.

Anlass des bewegenden Programms war der 80ste Jahrestag der Reichspogromnacht. Den Veranstaltern ging es nicht nur um den historischen Kontext, den Professor Dr. Hans Drexhage am Beispiel des Martin-Luther-Viertels und Tanja W. Schreiber mit einem fiktiven Augenzeugenbericht eines Zehnjährigen übernahmen., es ging auch um den menschlichen Aspekt, um aktuelle und zukunftsweisende Themen.

Bereits auf der Nassauerstraße wurde mit Hilfe eines Diaprojektors ein „Friedenszeichen“ auf den Bürgersteig gesetzt.

Christiane Reumke nahm das Peace-Zeichen auf, trug LaternenLiteraturZitate aus der „Bibliothek der verbrannten Bücher“ vor und ließ in den Programmpausen „Friedenszeichen“ an Ballons aufsteigen.

Klaus Harkenbusch und Volker Sartor trugen ebenfalls Gesichte von Autoren vor, die von den Nazis verfolgt wurden. Birgit Hempel-Biermann rundete diesen Bereich mit höchst aktuellen Gedichten ab. Ivy de-Souza Kraemer erzählte eine Geschichte zum Sklavenhandel in ihrer Heimat Ghana.

Zwischendurch war „Sankt Martin“ eingetroffen und verteilte Gebetssterne an das Publikum. Zauberer Chucky nahm mit seinen Kunststücken den Weg über die Psychologie zum Thema Frieden.

Horst Grote intonierte u.a. das „Moorsoldatenlied“, Volker Mauck interpretierte Balladen eines Liedermachers aus der ehemaligen DDR, die Band „Sky Pilot“ trug mit ihren Liedern genauso zum Entstehen des „Friedenszeichens“ bei wie Takako Oishi und Mirka Mauck mit einfühlsamen japanischen Friedensliedern.

Gegen 20.00 Uhr war das „Friedenszeichen“ gesetzt.

Werner Reumke kündigte die Fortsetzung dieser Kulturaktion an, u.a. am 01.September 2019, dem 80sten Jahrestag des völkerrechtswidrigen Überfalls der Hitler-Wehrmacht auf das Nachbarland Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg begann.

Fotos© Benedikt Egen

 

 

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