Friedenszeichen

Die Aktion „Friedenszeichen“ beinhaltet viel Solidarität und den Blick in die Zukunft.

Genau Das ist auch das langfristig angelegte nachhaltige Thema, mit dem sich die künstlerischen Arbeiten auseinandersetzen könnten:

Pandemien, Krieg und Frieden sind eng miteinander verwoben. Kriege, militärische Konflikte auf unserem blauen Planeten lösen Kettenreaktionen aus. Die gestaltenden Kräfte, Kunst und Kultur leiden, werden zerstört, finden nicht statt, werden verfolgt. Das Grundrecht, die Meinungsfreiheit werden ausgehebelt. KünstlerInnen, JournalistInnen, Kulturschaffende werden verfolgt, inhaftiert, gefoltert, umgebracht.

Die ewige Geschichte von Krieg und Frieden ist aber auch die Geschichte der Engagierten dagegen, von bekannten und nicht bekannten Menschen, die aktiv gehandelt haben oder handeln. Hier ist unbedingt die Widerstandskultur mit einzubeziehen. Alleine die lange Liste der Friedensnobelpreisträger, der Preisträger der alternativen Friedensnobelpreise, ähnlicher nationaler und internationaler Initiativen und Bewegungen ist eine Fundgrube für und zu künstlerischen Aktivitäten. 

Krieg und Frieden ist die Geschichte der Erinnerung, der Bewahrung des daraus Lernens. Unser Projekt „Friedenszeichen“ kann helfen, der Erinnerungskultur mehr Beachtung zu geben.

Das Projekt wird gefördert durch:

Das Spiegelbild

Eine Staffelei für das „Friedenszeichen“, das als Collage auf einem Spiegel entstanden ist. Nuray und ihr Freund waren gerade da, um diese spannende Arbeit entsprechen zu arrangieren. Beim Fotografieren des Ganzen wurde ich darauf hingewiesen, dass es da einen „Spiegelkreis“ gibt, in dem sich der Betrachter selber „mitten im Thema“ entdecken kann. Schauen wir mal oder seht Ihr mich? In jedem Fall hat dieser neue künstlerische Zug im Martin-Luther-Viertel mächtig Fahrt aufgenommen. Jetzt kommen die künstlerischen Arbeiten täglich. Mein Beitrag „Die verfolgten Worte“ wird ebenfalls immer umfangreicher. Spannend! Und wir wissen nicht, wo uns dieser Weg noch inhaltlich hinführen wird.

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Die 36a

Die „36a“ und ein außergewöhnliches „Friedenszeichen“. Das Haus, die 36a, neben “La Maison“ im Hammer Martin-Luther-Viertel wird in den nächsten Wochen nicht genutzt. Wir hatten die Idee und haben die Hausbesitzer um temporäre Nutzung gebeten. Dann haben wir unseren Künstlerfotografen Heinz gefragt, ob er sich hier „sein Friedenszeichen“ der besonderen ART vorstellen könne. Nachdem diese Voraussetzungen geklärt waren, musste das Ganze gedruckt und befestigt werden. Jetzt ist die 36a Künstlerwerkstatt und Fotogalerie in schwarz-weiß und analog. Das haben die Mitarbeiter von „Smolka Reklame“ in bekannter Qualität übernommen. Hier die „Fotobaustelle“. und die offizielle Einweihung:   Die Fotogalerie im öffentlichen Raum des Martin-Luther-Viertels ist jetzt mit einer dritten Arbeit dem Fotokünstler Heinz Feußner gewidmet. Heinz betreibt sein starkes Fotoartelier nur wenige Meter von der „36a“ entfernt. Die „36a“ an der QuartiersKunstKreuzung ist jetzt noch mehr das „Rendezvous d´Art“. Eine Wand fehlt übrigens noch.  

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Eine Ausstellung bekommt Kontur

Das „Friedenszeichen“ und „La Maison“ im Kultquartier: Jeden Tag werden jetzt künstlerische Arbeiten zum Thema gebracht. Was fehlte, das war Struktur und Aussage. Christiane Pfau war so nett und hat dem Ganzen Zusammenhang und mehr Aussagekraft verliehen. Es war richtig Arbeit. Danke für die Mithilfe! Und es sind bereits weitere „Friedenszeichen“ avisiert.    

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Eine Bibliothek in Zutphten

Das „Friedenszeichen“, die Gedanken und ein nachdenklicher Besuch in Zutphen, Niederlande. Das waren noch Zeiten, damals, als wir noch unbeschwert reisen konnten. Und so ein Ausflug ist mir wieder in den Sinn gekommen, als wir jüngst über unser aktuelles künstlerisches Projekt „Friedenszeichen“ in „La Maison“ philosophierten. Je länger es dauert, desto mehr Verästelungen und Nachhaltigkeiten entstehen, was die Verfolgung, Inhaftierung, Folterung und Ermordung engagierter Menschen, des freien und kreativen Geistes in Nazi-Deutschland und der heutigen Welt betrifft. Bleiben wir im Kapitel „Gedenkkultur“. Besuchen wir dazu inhaltlich die Niederlande. Was haben die Menschen dort in der Zeit der nationalsozialistischen Besetzung erleben und erleiden müssen? Nehmt das Stichwort Anne Frank und ihr leider verratenes Versteck in Amsterdam. Und um solche Verstecke geht es mir, Verstecke für die WiderstandskämpferInnen, Verstecke für Verfolgte, Verstecke für heimlich abgehörte Radiosendungen und Sender, Verstecke für die von den Nazis gesuchte und oft geraubte Kunst und Kultur. Dazu ein Erlebnis mit zwei direkten Beispielen: Christiane und ich machten einen Kulturspaziergang in der mittelgroßen alten niederländischen Hansestadt Zutphen. Zufällig begegneten wir einem älteren, freundlichen Herrn mit einem dicken Schlüsselbund. Er war auf dem Weg zur Walburgiskerk. Dieses eindrucksvolle Kirchenbauwerk stammt aus dem 11.Jh. Vorher hat er uns noch zum Standort der einstigen jüdischen Synagoge geführt. Im eindrucksvollen Kirchenraum gibt es beeindruckende Kunst und eine Bibliothek von 1561, eine der wenigen erhaltenen Kettenbibliotheken in Europa. Auf unsere Frage, wie diese wertvolle Kunst vor den Nazis gerettet wurde, fing unser Begleiter an zu schmunzeln. „ Die wertvollen Bücher wurden in einheimische Familien gegeben, die sie wirkungsvoll versteckt haben. Die Ergebnisse bestaunen Sie ja gerade. Und das große Wandgemälde bekam „einfach“ eine zusätzliche Mauer davor. Die Nazis haben auch dieses Kulturgut nie gefunden…“ Wir sind ziemlich beeindruckt und nachdenklich wieder nach Hause gefahren. Für unser „Friedenszeichen“ liegen auch hier inhaltliche Herausforderungen, die

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Sonnenscheinbuch

Die Kunstaktion „Friedenszeichen“ des Hammer Martin-Luther-Viertels gewinnt täglich in der Qualität und Anzahl. Gerade brachte Almut aus dem Münsterland eine wunderbare Geschichte. Ihre Installation heißt „Sonnenscheinbuch“. Das Kunstwerk erzählt vom Schriftsteller Reiner Kunze und dem Friedensnobelpreisträger Kim Dae Young, dem südkoreanischen Präsidenten. Er erhielt seiner Zeit diesen Preis für seine „Sonnenscheinpolitik“.

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Gerti Hauptführer : Friedenszeichen

Sechs anthrazitfarbene Ständer stehen im Raum. Darauf jeweils ein militärgrün lackierter Helm. Diese Szenerie lässt mich an Fotos von Soldatengräbern im Zweiten Weltkrieg denken, wo auf den Grabkreuzen der „gefallenen Soldaten“ jeweils deren Stahlhelm aufgesetzt war: Ein schauriges Bild und Mahnmal an die Sinnlosigkeit und das Grauen des Krieges. Die Installation von Gerti Hauptführer knüpft an diese Bilder an. Zumal die Helme an die Stahlhelme der „Deutschen Wehrmacht“ im Weltkrieg erinnern. Doch dann wird diese traurige Szenerie plötzlich kontrastiert: In hellen, frühlingshaften Farben winden sich Blumen und Gräser auf oder aus den Helmen. Zwar in „Tarnnetze“ eingewoben, doch sind die Blumen wie auch die Netze gehäkelt. Das gibt dem Kontrast eine kindliche, verspielte, harmlos – friedvolle Note. Ich denke auch an den Kontrast zwischen dem eher gewalttätigen „Prägen“ und „Stanzen“ von Stahlhelmen und der meditativ – friedfertigen Tätigkeit des Häkelns. Wie friedlich könnte die Welt doch sein – ein vielleicht kindlich – naiver Gedanke, und doch: Kommt es nicht auf unser Denken an? Für mich als Betrachter sind sowohl die Helme – es handelt sich übrigens um eine umlackierte Spende der Feuerwehr Hamm – wie auch die Blumen und Ranken Symbole für menschliches Denken: Hegen wir eher friedliche, liebevolle, lebensbejahende Gedanken oder verfallen wir in Denkformen von Hass, Gewalt und Machtstreben? Dem Menschen ist wohl Beides gegeben – und er/sie muss sich immer wieder neu entscheiden. In den Objekten von Gerti Hauptführer wird diese Polarität symbolisch auf den Punkt gebracht und miteinander kontrastiert. Oliver Fromm

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Friedenszeichen: weitere Arbeiten sind da!

Die ersten „Friedenszeichen“ kommen. Dusan Jovanivic war einer der ersten, derveine Arbeit abgegeben hat. Tommy war so nett, und hat es gerade gut sichtbar inszeniert. Es ist richtig was fürs Auge du regt den Verstand an, sich mit diesem überlebenswichtigen Thema auseinander zu setzen. Almut und Hendrik aus Dortmund brachten gerade ihre Arbeiten. Es wird richtig spannend! Es geht weiter…Die ersten „Friedenszeichen“ kommen.    Die Postbotin bringt gerade ein Päckchen aus Wien. Es enthält eine Fotoarbeit von Antje zum Thema, die freundlicherweise von Christiane in Richtung Objektiv gehalten wird. Christine nimmt auch die Rahmung vor.   Anja und Ania oder unsere neue Kunstaktion „Friedenszeichen“ – nachhaltig und inhaltsschwer! Ania stürmte gerade durch den Eingang von „La Maison“ mit zwei weiteren Arbeiten zum Thema. Toll! Es wächst und wird!   Das Kulturprojekt „Friedenszeichen“ des Hammer Martin-Luther-Viertels nimmt Fahrt auf. Nuray und Anna brachten gerade ihre Kunstwerke. Ich selber habe mein Projekt der „verfolgten Worte“ um weitere Journalistinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen und mehr ergänzt, die sich für Frieden, Demokratie und Gleichberechtigung eingetreten sind und durch totalitäre Regimes verhaftet, gefoltert und umgebracht wurden. Wir geben ihnen mit unseren bescheidenen Möglichkeiten einen Namen. Für Morgen und Montag sind weitere künstlerische Arbeiten angesagt, die das Thema Frieden bearbeiten. Es wird eine der ungewöhnlichsten Ausstellungen, die wir hier im Kultquartier bisher durchgeführt haben. Mal sehen, wie es wird!        

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„Und doch ist noch Hoffnung, die Taube lebt!“

Ein „Friedenszeichen“ ist da, erschaffen von Mechthild und Wolfgang Pötter, gerade „aufgestellt“. Mechthild und Wolfgang haben ihr Honorar zweckgebunden für KünstlerInnen auf der „Friedenszeichen Warteliste“ gespendet, um Weiteren die Möglichkeit zur Mitgestaltung an diesem zollen Kulturprojekt zu ermöglichen. Danke!

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Friedenszeichen mit Schreibmaschinen

Wir schaffen gemeinsam ein wichtiges „Friedenszeichen!“ Ich brauche dazu unbedingt Eure Hilfe. Am Wochenende war sie da, die Idee, mit der ich diese leeren Regale mit Inhalt und Leben füllen kann. Zu „Le Musée“ gehört auch eine Schreibmaschinenabteilung. Also haben Tommy, der zufälligerweise des Weges kam, und ich jede Menge Schreibmaschinen in die „Leere“ gestellt. Mit etwas Phantasie kann sich jeder vorstellen, was im Verlauf der letzten einhundert Jahre auf diesen Maschinen geschrieben wurde… Noch sind Zitate der „Wiener Schmäh“ eingespannt. Ich möchte hier Zitate politisch Verfolgter, inhaftierter, gefolterter und ermordeter Mädchen und Frauen in die Maschinen für Besucherinnen und Besucher dieser neuen Ausstellung lesbar einspannen. Das fängt an mit Sophie Scholl, Anne Frank und Weiteren und endet mit Betroffenen, die heute ohne reguläre Gerichtsverfahren eingekerkert sind und die dringend unsere Solidarität brauchen. Damit ich nicht zu lange suchen muss, bitte ich Euch um Eure Mitwirkung. Schickt mir, so fern Ihr möchtet, bitte entsprechende Namen und Zitate, damit das „Friedenszeichen“ Inhalt, Tiefe und Aufmerksamkeit bekommt.   

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(Über)Lebensstern

Das erste „Friedenszeichen“ dieses wichtigen und großen Projektes ist ganz außer der Reihe da. Es ist betitelt „(Über)Lebensstern“. Die Künstlerin Christiane Pfau hat hre tolle Arbeit schon präsentiert und inszeniert.  

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